10. Februar 2017
Patienten mit Vulvakrebs sollten sich auf das Gespräch mit dem Arzt gut vorbereiten, um anschließend selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können.
 19. Oktober 2016
Die Leitlinie zum Vulvakarzinom wurde überarbeitet. In der neuen Leitlinie werden auch schonendere Therapieverfahren behandelt. Auch die plastische Rekonstruktion der Vulva spielt eine größere Rolle, allerdings werden keine Qualitätsfestlegungen getroffen.
 29. September 2016
Bei Vulvakrebs sollte man sich vor einer Operation gut informieren, welche Klinik darauf spezialisiert ist, denn die Folgen einer misslungenen OP können gravierend sein.
 19. Januar 2016
Gerade weil die Erkrankung keine eindeutigen Symptome hat, wird die Diagnose oft spät gestellt. Auch Aenne (Name von der Redaktion geändert), heute 52, hatte das Pech, von mehrjährigen Fehldiagnosen betroffen zu sein.
Stethoskop
Anzeichen für Vulvakrebs
Vulvakrebs kann sich nahezu symptomlos oder mit unspezifischen Anzeichen entwickeln, deshalb wird Vulvakrebs häufig erst im Spätstadium von Betroffenen wahrgenommen.
Vulvakrebs

Anzeichen für Vulvakrebs

Juckreiz an den äußeren Schamlippen ist eines der ersten und häufigsten Symptome von Vulvakrebs. Auch Schmerzen und Blutungen können auftreten, oft im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr oder beim Urinieren. Flecken, kleine Verhärtungen und Erhebungen, die an Narben oder Warzen erinnern, können ebenfalls auf Vulvakrebs hindeuten.

Vulvakrebs häufig erst im Spätstadium entdeckt

Diese frühen Symptome treten aber nicht immer auf. Vulvakrebs kann sich auch weitgehend symptomlos und schmerzfrei entwickeln. So kann es vorkommen, dass erst deutliche Knoten und Geschwüre Betroffene auf die Krankheit aufmerksam machen. Dann ist die Erkrankung aber meist bereits im Spätstadium und schwieriger zu therapieren. In diesem Stadium bildet sich ein sichtbarer Tumor mit blumenkohlartiger Oberfläche, der zwar zunächst langsam aber stetig weiter wächst. Der Tumor selbst kann bluten und unangenehm riechenden Ausfluss, den sogenannten Fluor, absondern. Der Fluor entsteht durch abgestorbene Zellen und Bakterien, die von dem wachsenden Gewebe abgestoßen werden. In diesem Stadium können auch die Schmerzen zunehmen.

Und auch wenn es bereits Symptome gibt, in manchen Fällen sind diese Anzeichen so unspezifisch, dass Betroffene sie nicht als ernsthafte Anzeichen erkennen. In vielen Fällen verschlechtert sich daher die Prognose, da eine Therapie am besten ansetzen kann, je weniger der Krebs bereits in das Gewebe eingedrungen ist. Die besten Ansatzmöglichkeiten für eine Therapie bietet das Frühstadium.

Vorsorgeuntersuchungen können auch unspezifische Anzeichen aufdecken

Eine gute Vorsorgemaßnahme ist, die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt wahrzunehmen. Auch wenn Betroffene kleinere Veränderungen selbst wahrnehmen, wie Veränderungen von Farbe oder Oberfläche der Schleimhaut, ist eine Untersuchung beim Frauenarzt, auch zwischen Kontrolluntersuchungen ratsam. Vulvakrebs wird bei den routinemäßigen Kontrolluntersuchungen häufig als Zufallsbefund entdeckt. Doch aufgrund der oft unspezifischen Symptome im Frühstadium kann selbst die Diagnose beim Arzt manchmal nicht eindeutig verlaufen. Besteht ein Verdacht, wird der gesamte Genitalbereich abgetastet und untersucht. Bei Veränderungen, die auf ein Karzinom hindeuten, wird eine Biopsie, also die Probeentnahme von Gewebe aus der Vulva, durchgeführt und verschafft Klarheit.

Miriam Schaum

 10. Februar 2017
Patienten mit Vulvakrebs sollten sich auf das Gespräch mit dem Arzt gut vorbereiten, um anschließend selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können.
 19. Oktober 2016
Die Leitlinie zum Vulvakarzinom wurde überarbeitet. In der neuen Leitlinie werden auch schonendere Therapieverfahren behandelt. Auch die plastische Rekonstruktion der Vulva spielt eine größere Rolle, allerdings werden keine Qualitätsfestlegungen getroffen.
 29. September 2016
Bei Vulvakrebs sollte man sich vor einer Operation gut informieren, welche Klinik darauf spezialisiert ist, denn die Folgen einer misslungenen OP können gravierend sein.
 19. Januar 2016
Gerade weil die Erkrankung keine eindeutigen Symptome hat, wird die Diagnose oft spät gestellt. Auch Aenne (Name von der Redaktion geändert), heute 52, hatte das Pech, von mehrjährigen Fehldiagnosen betroffen zu sein.