11. Juli 2017
2007 gegründet, feiert die VulvaKarzinomSelbsthilfe 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum. Der Verein setzt sich für das sensilbe Thema Vulvakarzinom ein.
 12. Juni 2017
Muss zur Therapie von Vulvakrebs eine operative Entfernung des Tumorgewebes vorgenommen werden, kann eine Rekonstruktion der Vulva eine Option sein.
 09. Juni 2017
Die Therapie von Vulvakrebs hängt vom Stadium ab. Im Frühstadium erfolgt oftmals eine Entfernung des Tumors und keine radikale Vulvektomie.
 06. Juni 2017
Die Behandlung von Vulvakrebs richtet sich nach den Empfehlungen der Leitlinie und dem Stadium der Erkrankung.
Stethoskop
Anzeichen für Vulvakrebs
Vulvakrebs kann sich nahezu symptomlos oder mit unspezifischen Anzeichen entwickeln, deshalb wird Vulvakrebs häufig erst im Spätstadium von Betroffenen wahrgenommen.
Vulvakrebs

Anzeichen für Vulvakrebs

Juckreiz an den äußeren Schamlippen ist eines der ersten und häufigsten Symptome von Vulvakrebs. Auch Schmerzen und Blutungen können auftreten, oft im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr oder beim Urinieren. Flecken, kleine Verhärtungen und Erhebungen, die an Narben oder Warzen erinnern, können ebenfalls auf Vulvakrebs hindeuten.

Vulvakrebs häufig erst im Spätstadium entdeckt

Diese frühen Symptome treten aber nicht immer auf. Vulvakrebs kann sich auch weitgehend symptomlos und schmerzfrei entwickeln. So kann es vorkommen, dass erst deutliche Knoten und Geschwüre Betroffene auf die Krankheit aufmerksam machen. Dann ist die Erkrankung aber meist bereits im Spätstadium und schwieriger zu therapieren. In diesem Stadium bildet sich ein sichtbarer Tumor mit blumenkohlartiger Oberfläche, der zwar zunächst langsam aber stetig weiter wächst. Der Tumor selbst kann bluten und unangenehm riechenden Ausfluss, den sogenannten Fluor, absondern. Der Fluor entsteht durch abgestorbene Zellen und Bakterien, die von dem wachsenden Gewebe abgestoßen werden. In diesem Stadium können auch die Schmerzen zunehmen.

Und auch wenn es bereits Symptome gibt, in manchen Fällen sind diese Anzeichen so unspezifisch, dass Betroffene sie nicht als ernsthafte Anzeichen erkennen. In vielen Fällen verschlechtert sich daher die Prognose, da eine Therapie am besten ansetzen kann, je weniger der Krebs bereits in das Gewebe eingedrungen ist. Die besten Ansatzmöglichkeiten für eine Therapie bietet das Frühstadium.

Vorsorgeuntersuchungen können auch unspezifische Anzeichen aufdecken

Eine gute Vorsorgemaßnahme ist, die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt wahrzunehmen. Auch wenn Betroffene kleinere Veränderungen selbst wahrnehmen, wie Veränderungen von Farbe oder Oberfläche der Schleimhaut, ist eine Untersuchung beim Frauenarzt, auch zwischen Kontrolluntersuchungen ratsam. Vulvakrebs wird bei den routinemäßigen Kontrolluntersuchungen häufig als Zufallsbefund entdeckt. Doch aufgrund der oft unspezifischen Symptome im Frühstadium kann selbst die Diagnose beim Arzt manchmal nicht eindeutig verlaufen. Besteht ein Verdacht, wird der gesamte Genitalbereich abgetastet und untersucht. Bei Veränderungen, die auf ein Karzinom hindeuten, wird eine Biopsie, also die Probeentnahme von Gewebe aus der Vulva, durchgeführt und verschafft Klarheit.

Miriam Schaum

 11. Juli 2017
2007 gegründet, feiert die VulvaKarzinomSelbsthilfe 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum. Der Verein setzt sich für das sensilbe Thema Vulvakarzinom ein.
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Die Therapie von Vulvakrebs hängt vom Stadium ab. Im Frühstadium erfolgt oftmals eine Entfernung des Tumors und keine radikale Vulvektomie.
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Die Behandlung von Vulvakrebs richtet sich nach den Empfehlungen der Leitlinie und dem Stadium der Erkrankung.